JA-Worte. Das Traumich-Magazin.

An dieser Stelle veröffentlicht das Traumich-Team Einblicke in die wunderbare Welt der freien Trauungen.

Willst Du mich heiraten?

Kaum ein Moment im Leben eines Paares ist so aufregend wie der Moment des Heiratsantrags. Sagt der andere wirklich ja? Habe ich an alles gedacht? Was, wenn mein Plan misslingt? Wird es peinlich? Aufregung ist schön und prickelnd. Aber wir meinen: Macht euch nicht verrückt!

Wie habt ihr euren Valentinstag verbracht? Unbeachtet jenseits aller romantischen Konventionen? Gemeinsam mit eurem Lieblingsmenschen? Oder habt ihr den bedeutungsschwangeren Tag vielleicht sogar genutzt, um die Fragen aller Fragen zu stellen?

Abenteuer Antrag

Zu den wunderbaren Seiten unseres Jobs als Zeremonienleiterinnen und Zeremonienleiter gehört es, uns Liebesgeschichten anzuhören. Und davon kriegen wir nie genug. Wenn wir uns mit »unseren« Pärchen treffen und nach den Geschichten ihrer Liebe fragen, bekommen wir die unterschiedlichsten Abenteuer zu hören – und was nie fehlt, ist die Geschichte des Antrags.

Diese Geschichten können sehr lustig sein. Wie die des potenziellen Bräutigams, der seiner Liebsten auf dem Perron bei der Einfahrt ihres Zuges einen romantischen Antrag mit Kniefall machen wollte. Wo zwei Minuten vor Ankunft noch kein Mensch stand, wurde er aber plötzlich von Horden fremder Menschen überrascht, die durcheinanderwuselten, ein- und aussteigen wollten, und ihn verliess dann doch der Mut – obwohl dies schon sein dritter Anlauf für einen Antrag war.

Oder die des missglückten Antrags in London. Er hatte mit dem Hotel abgesprochen, dass sie doch bitte das Zimmer romantisch herrichten sollten. Der Ring war eingepackt, die Nervosität gross. Als sie nach anstrengender Reise das Zimmer bezogen und sie das rosenblattbedeckte Bett sah, musste sie nur lachen und erst einmal auf Toilette. Von romantischer Stimmung keine Spur.

Manchmal sind es auch ganz kleine Geschichten. Wie die des Paares, die unter anderem durch ihre Leidenschaft zu Bergen tief verbunden sind. Bei einer gemeinsamen Wanderung zückte er plötzlich einen Anhänger, den er aus einem mitgebrachten Stein einer anderen Wanderung hatte machen lassen und hielt ganz privat und leise um ihre Hand an.

Jede Geschichte ist anders

Es gibt sie alle. Die lauten, öffentlichen Anträge im Kreise bekannter oder unbekannter Menschen. Die Anträge, die in eine gemeinsame Geschichte verwoben sind, mit einem Spiel kombiniert, die Auflösung einer Schnitzeljagd zum Beispiel. Es gibt die Anträge mit Kniefall und eisgekühltem Champagner am Strand, aber auch die spontanen beim dritten Bier an der Bar. In jedem Fall markieren sie einen wichtigen Abschnitt. Dieses JA ist das erste Ja in einer Serie von Zustimmungen, an deren Ende eine gemeinsame eheliche Zukunft steht.

Daher ist es nicht erstaunlich, dass dieses Ja mit ganz vielen Unsicherheiten und mit einer grossen Nervosität verbunden ist. Durch unsere Erfahrung merken wir aber immer wieder: Je persönlicher ein Antrag ist, je zugeschnittener auf das Gegenüber, desto schöner. Es braucht oft keinen Pomp, keine grosse Kelle, kein Hallenstadion. Sondern vor allem den tiefen Blick in Augen und Herzen.

Dies sind tolle Geschichten. Sie rühren uns zu Tränen, bringen uns zum Lachen, lassen uns immer wieder in Erstaunen versinken. Jeder Antrag ist eigen und individuell, in unseren unzähligen Liebesgeschichten kam es noch nie vor, dass eine Antragsgeschichte der anderen gleicht. Mit einem Augenzwinkern werfen wir aber gern in die Runde: Liebe Frauen, es muss übrigens nicht immer der Mann sein, der fragt.

Geschichten in Torten

Am Hochzeitsfest legt sich nicht nur die Zeremonienleiterin ins Zeug, um mit ihren Worten eine berührende Geschichte zu erzählen. Dass auch Torten und Sweet Tables Bände sprechen, durften wir vor Kurzem am eigenen Leib erfahren: Das Entdecken der Köstlichkeiten von "Schmöckt Guet" war eine in jeder Hinsicht süsse Begegnung.

Sie heissen Paula und Andrea, kommen beide aus Südamerika und müssen Zuckersirup in ihren Adern haben. Die beiden Schwägerinnen teilen sich nicht nur ihre grosse Leidenschaft – das Backen und Kochen – sondern auch das Haus und das Geschäft. Gemeinsam formen sie das Schmöckt Guet-Dreamteam, welches die süssesten Träume ihrer Kundschaft wahr werden lässt und landauf, landab Hochzeitsfeste bereichert.

In ihrer Backstube in Frauenfeld kreieren die beiden das, was sich zahlreiche Brautpaare heutzutage wünschen: Hochzeitstorten, die wahre Kunstwerke sind. Ob im edlen Designer-Look oder im legèren Vintage-Style, ob nackig oder süss überzogen,  ob zwei-, drei- oder vierstöckig – kein Aufwand wird gescheut, damit die Torte zum Star des Sweet Tables wird.

Sweet Table? Das ist so etwas wie die Hollywood-Variante des klassischen Dessertbuffets. Zwischen Schalen, Vasen, Etageren und Kerzen wartet hier eine Versuchung nach der anderen darauf, die Gäste in den siebten kulinarischen Himmel zu katapultieren: Mini-Cupcakes mit edlem Fondant-Überzug, Cake-Pops mit Mascarpone- oder Creme Cheese-Topping und Oreo Zitronenpies finden hier ebenso ihren Platz wie die klassische Himbeerquarkcreme, das beliebte Tobleronemousse oder ein saisonaler Fruchtsalat.  

Klar, dass bei so viel Hingabe und Leidenschaft jedes Dessert mit den besten Zutaten frisch hergestellt und jede noch so kleine Blüte liebvoll von Hand angefertigt wird. Schliesslich soll alles in perfektem Einklang miteinander harmonieren und schon beim Anblick viel Freude bereiten. So werden die Kreationen von Andrea und Paula zur süsstesten Liebeserklärung, die es gibt.

Angesprochen auf ihre geschäftlichen Zukunfswünsche verraten die beiden, dass sie sehr gerne mal einen Sweet Table mitten im Wald, auf einem Berg mit spektakulärer Aussicht oder gar am Meer einrichten würden. Wir vom Traumich-Team wünschen, dass dieser Traum in Erfüllung geht – und hoffen, dass wir dann die dazugehörige Zeremonie leiten dürfen. 

Zum Angebot von Paula und Andrea:
www.schmoecktguet.ch