JA-Worte. Das Traumich-Magazin.

An dieser Stelle veröffentlicht das Traumich-Team Einblicke in die wunderbare Welt der freien Trauungen.

Rituale für die Hochzeit: Räucherstäbchen oder Bunsenbrenner?

Einige riechen beim Wort «Ritual» den Duft von Räucherstäbchen, andere haben keine Vorstellung, was konkret dahinter steckt. Die Entwarnung vorab: Es handelt sich nicht um Hokuspokus. Wir erklären, wie Rituale eine Hochzeit bereichern können.

Ein Ritual ist eine Handlung, die etwas Besonderes zelebriert und ausdrückt. Worte sind dabei nebensächlich, es geht um die Symbolik und die Bedeutung der Handlung.

Der Tausch der Eheringe

Das bekannteste Hochzeitsritual ist der Ringtausch. So wie der Ring kein Ende hat, so endlos und beständig soll auch die Liebe zueinander sein. Das Tragen am linken Ringfinger symbolisiert zudem die direkte Verbindung zum Herzen.

Der Ringtausch ist ein klassisches Ritual, das oft Teil von freien Zeremonien ist. Die konkrete Umsetzung fällt jedoch ganz individuell aus. Einige Paare tausche keine Ringe, sondern wählen einen anderen Gegenstand, um ihre Verbundenheit auszudrücken. Oder die Ringe gleiten zuerst aufgefädelt an einem schönen Stoffband entlang allen Gästen. Diese geben unterwegs ihre Wünsche für das Paar symbolisch mit auf dem Weg. Zudem werden dadurch auch die Gäste Teil der Ringsymbolik und sind durch das Band alle miteinander und mit dem Brautpaar verbunden.

Persönlicher Bezug

Bei der Gestaltung von Ritualen gibt es keine Grenzen. Besonders bereichernd wird es, wenn Handlungen mit persönlichem Bezug integriert werden. Ein passendes Ritual wertet nicht nur die Zeremonie auf, unter Umständen schafft es auch etwas Nachhaltiges. Eine Art Erinnerungsstück, das an den Hochzeitstag und das Eheversprechen erinnert.

So hantierte beispielsweise ein Ehepaar mit dem Bunsenbrenner an einer Zeremonie: Die Weinliebhaber versiegelten eine gute Flasche Bordeaux zusammen mit ihrem Eheversprechen in einer Kiste. Dies als Symbol für ihr langes Liebesglück. Falls dieses in Zukunft angezweifelt wird, gilt das Motto «Regen lässt das Gras wachsen, Wein das Gespräch». Sie sollen die Kiste hervorholen, das Eheversprechen lesen und gemeinsam bei einem Glas Wein diskutieren, was zwischen ihnen steht.

Rituale bringen zum Ausdruck, was Worte nicht so schnell und einfach können. Und Liebe in Worten auszudrücken, ist bekanntlich schwierig. Daher ist es naheliegend, dass Rituale für Hochzeiten perfekt geeignet sind.

Rituale dürfen ausgeklügelt und komplex sein. Sie müssen aber nicht. Wichtig ist, dass das Ritual zum Brautpaar passt und sie den Sinn darin spüren. Hokuspokus versteckt sich nicht dahinter. Wir als Zeremonienleitende zaubern jedoch liebend gerne individuelle Rituale und schaffen damit eine besondere Erfahrung, die in Erinnerung bleibt.

Geschichten in Torten

Am Hochzeitsfest legt sich nicht nur die Zeremonienleiterin ins Zeug, um mit ihren Worten eine berührende Geschichte zu erzählen. Dass auch Torten und Sweet Tables Bände sprechen, durften wir vor Kurzem am eigenen Leib erfahren: Das Entdecken der Köstlichkeiten von "Schmöckt Guet" war eine in jeder Hinsicht süsse Begegnung.

Sie heissen Paula und Andrea, kommen beide aus Südamerika und müssen Zuckersirup in ihren Adern haben. Die beiden Schwägerinnen teilen sich nicht nur ihre grosse Leidenschaft – das Backen und Kochen – sondern auch das Haus und das Geschäft. Gemeinsam formen sie das Schmöckt Guet-Dreamteam, welches die süssesten Träume ihrer Kundschaft wahr werden lässt und landauf, landab Hochzeitsfeste bereichert.

In ihrer Backstube in Frauenfeld kreieren die beiden das, was sich zahlreiche Brautpaare heutzutage wünschen: Hochzeitstorten, die wahre Kunstwerke sind. Ob im edlen Designer-Look oder im legèren Vintage-Style, ob nackig oder süss überzogen,  ob zwei-, drei- oder vierstöckig – kein Aufwand wird gescheut, damit die Torte zum Star des Sweet Tables wird.

Sweet Table? Das ist so etwas wie die Hollywood-Variante des klassischen Dessertbuffets. Zwischen Schalen, Vasen, Etageren und Kerzen wartet hier eine Versuchung nach der anderen darauf, die Gäste in den siebten kulinarischen Himmel zu katapultieren: Mini-Cupcakes mit edlem Fondant-Überzug, Cake-Pops mit Mascarpone- oder Creme Cheese-Topping und Oreo Zitronenpies finden hier ebenso ihren Platz wie die klassische Himbeerquarkcreme, das beliebte Tobleronemousse oder ein saisonaler Fruchtsalat.  

Klar, dass bei so viel Hingabe und Leidenschaft jedes Dessert mit den besten Zutaten frisch hergestellt und jede noch so kleine Blüte liebvoll von Hand angefertigt wird. Schliesslich soll alles in perfektem Einklang miteinander harmonieren und schon beim Anblick viel Freude bereiten. So werden die Kreationen von Andrea und Paula zur süsstesten Liebeserklärung, die es gibt.

Angesprochen auf ihre geschäftlichen Zukunfswünsche verraten die beiden, dass sie sehr gerne mal einen Sweet Table mitten im Wald, auf einem Berg mit spektakulärer Aussicht oder gar am Meer einrichten würden. Wir vom Traumich-Team wünschen, dass dieser Traum in Erfüllung geht – und hoffen, dass wir dann die dazugehörige Zeremonie leiten dürfen. 

Zum Angebot von Paula und Andrea:
www.schmoecktguet.ch